Heimatverein Neuenkirchen

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Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Fahrt zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Der Heimatverein Neuenkirchen veranstaltet am Sonntag, 30.06.2019 eine Halbtagesfahrt zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica, dem „Tor nach Westfalen“. Nach einer umfassenden Renovierung wurde das insgesamt rund 88 m hohe Denkmal im Jahr 2018 wieder eröffnet. Im Ringsockel des Denkmals befinden sich nun ein Besucherzentrum, eine Gastronomie und eine Terrasse mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Weser. Start der Busfahrt ist um 12.30 Uhr am Heimatforum der Alten Volksschule Neuenkirchen. Nach der Ankunft am Denkmal erfolgt eine etwa einstündige Führung. Danach besteht die Möglichkeit zum Kaffeetrinken, zur eigenen Erkundung des Denkmals oder zur Besichtigung des Besucherzentrums. Die Rückkehr in Neuenkirchen ist für 18.00 Uhr geplant. Die Kosten für Fahrt und Führung betragen 15 € pro Person. Anmeldungen bis zum 23.06.2019 sind bei  Christel Becker, Tel.: 05244/2258 und Heinz Linnemann, Tel.: 05244/2570 möglich.

Jahreshauptversammlung 15.03.2019

Jahreshauptversammlung am 15.03.2019

„Im Anfang war die Woort“

 „Im Anfang war die Woort“ – kein Schreibfehler, sondern der Titel eines Buches über Flurnamen in Westfalen von Gisbert Strotdrees.  Er ist Redakteur beim Landwirtschaftlichen Wochenblatt und hat die Mitglieder des Heimatvereins Neuenkirchen auf der Jahreshauptversammlung bestens unterhalten. Die Bedeutung von allgemein bekannten Begriffen wie Woort, Kamp, Loh oder Loh lässt auf eine mehr als tausendjährige Geschichte schließen. Sie stammen aus Zeiten der ersten Besiedelung und benennen die Lage von Äckern und Feldern und haben sich bis heute gehalten. Sie finden sich in Straßennamen ebenso wie in Familiennamen.

Zuvor war die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins erfolgreich abgeschlossen worden. Der Kassenbericht weist eine solide Finanzlage aus. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Im neuen Jahr bietet der Heimatverein einen gut gefüllten Terminkalender. Die Dienstagabend-Radtouren mit Josef Martinschledde werden fortgeführt. Die Klassiker wie Hobbymaler-Ausstellung, Grünkohlessen und der Advents- und Kreativmarkt sowie die Adventsfensteraktion im Dezember finden ebenfalls wieder statt. Der nächste Termin findet am 04.05.2019 statt. Eine vogelkundliche Wanderung am Steinhorster Becken steht auf dem Programm. Vielversprechend ist auch die Ankündigung der Theateraufführung „Im Herzen ein Nest aus Stacheldraht“, das das Leben eines polnischen Zwangsarbeiters in Deutschland schildert. Die Aufführung findet am 07.05.2019 in der Aula der Martinsschule statt.

Jahreshauptversmmlung 2018

„Kannste nix von säggen“

 „Kannste nix von säggen“, war der Kommentar der Mitglieder des Heimatvereins Neuenkirchen nach der Jahreshauptversammlung. „Dies ist das höchste Lob der Ostwestfalen“, behauptete der Kabarettist  Udo Reineke, der nach Abschluss des offiziellen Teils der Versammlung auftrat. Mit seinen lustigen Texten hatte er die Lacher auf seiner Seite. Bestens kannte er sich mit den dörflichen Begebenheiten aus. “Ich komme selbst aus einem kleinen Dorf im nördlichen Südostwestfalen“, war seine Begründung. So wusste er von den Dorferneuerungen in Neuenkirchen. „ Dieses schöne alte Kolpinghaus soll abgerissen warden.  Schauen Sie sich noch eimal um,“ schlug er vor. Das Ende seines humorvollen Vortrages kam den Heimatfreunden viel zu schnell. Der anhaltende Beifall führte zu einer langen Zugabe.

Zuvor war die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins erfolgreich abgeschlossen worden. Der Kassenbericht weist eine solide Finanzlage aus. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Im neuen Jahr bietet der Heimatverein einen gut gefüllten Terminkalender. Die Dienstagabend-Radtouren mit Josef Martinschledde werden fortgeführt. Auch die Dorfgeschichten stehen wieder auf dem Programm. Die Klassiker wie Hobbymaler-Ausstellung, Grünkohlessen und der Advents- und Kreativmarkt sowie die Adventsfensteraktion im Dezember finden ebenfalls wieder statt.

Verlegung der Stolperteine in Neuenkirchen am 08.06.2017

Verlegung der Stolpersteine in Neuenkirchen

15 Stolpersteine verlegte der Künstler Günther Demnig am 08.06.2017 in Neuenkirchen. Ca. 100 Personen begleiteten die Aktion, die durch Bürgermeister Andreas Sunder eröffnet wurde. Das Leid, das die jüdischen Mitbewohner während der NS-Zeit erleiden mussten, darf nicht vergessen werden.  So der Tenor der Ansprache, die der Stadtarchivar Manfred Beine als Organisator der Veranstaltung hielt.  Schülerinnen des Gymnasiums Nepomucenum schilderten die jeweiligen Lebensläufe der Personen, deren Andenken hier mit einem Stolperstein gewahrt werden soll. Beeindruckend war die Rede des John Rhodes, der Sohn der Hilde Kemper, der anlässlich der Verlegung der Stolpersteine seiner Vorfahren mit seiner Familie aus Zürich angereist war. Als Andenken an Neuenkirchen überreichte ihm der Heimatvereinsvorstand das Buch von Josef Gräbener „Zwischen Sennebach und Wapelbach– Neuenkirchen - Mehr als 900 Jahre dörfliches Leben“.

Für folgende Personen wurde ein Stolperstein verlegt:

Johanna Kemper, geb. 1879 - Flucht 1939 nach England

Kate Kemper, geb. 1908 - Flucht 1939 nach England

Hildegard Kemper, geb. 1911 - Flucht 1939 nach England

Joseph Kemper, geb.1912 - Flucht 1939 nach England

Arthur Elzbacher, geb.1889 – Flucht in den Tod 1936

Theresia Elzbacher, geb. 1875 – Flucht in die USA 1938

Leo Elzbacher, geb. 1904 - Flucht in die USA 1938

Kurt Elzbacher, geb. 1907 - Flucht in die USA 1938

Henriette Lilienfeld, geb. 1866 – deportiert 1941 Minsk ermordet

Ernst Lilienfeld, geb. 1897 - deportiert 1941 Minsk ermordet

Elly Lilienfeld, geb. 1896  - deportiert 1941 Minsk ermordet

Frieda Lilienfeld, geb. 1899 - deportiert 1941 Minsk ermordet

Margot Lilienfeld, geb. 1928 - deportiert 1944 Auschwitz ermordet

Ruth Lilienfeld, geb. 1930 - deportiert 1944 Auschwitz ermordet

Dr. Harry Goldmann, geb. 1905 – Schutzhaft 1938 Buchenwald, Flucht 1939 Chile