Heimatverein Neuenkirchen

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Radtour am 11.07.2017

Die nächste Dienstagsradtour des Heimatvereins Neuenkirchen findet am 11.07.2017 statt. Josef Martinschledde wird die Radfahrfreunde durch heimatliche Gefilde leiten. Treffpunkt ist wie immer an der Alten Volksschule Neuenkirchen um 17.30 Uhr. Alle Interessierten, nicht nur Mitglieder des Heimatvereins, sind willkommen.

"Neuenkirchen" Zweite Auflage

 

Die zweite Auflage des Buches von Josef Gräbener, „Zwischen Sennebach und Wapelbach - Neuenkirchen - Mehr als 900 Jahre dörfliches Leben“ ist fertiggestellt. Es ist ab sofort für 20 € in der Marienapotheke, Ringstraße und in der Rosenapotheke, Lange Straße sowie in der Buchhandlung Lesezeichen, Rathausstraße zu erwerben.

 

Grünkohlessen 13.11.2016

Ausverkauft bis auf den letzten Platz war das Kolpinghaus beim diesjährigen Grünkohlessen des Heimatvereins Neuenkirchen. Die Verlegung des Veranstaltungsortes in das Kolpinghaus im Ortskern von Neuenkirchen fand allgemeine Zustimmung. Auf dem Programm standen neben dem schmackhaften Essen interessante Gäste.

Den Anfang machten die Fahnenschwenker der Hubertusschützen, die mit fünf Bundesmeistertiteln vom Bundesjungschützentag zurückgekehrt sind. Eine enorme Leistung. Einen Ausschnitt ihres Könnens zeigten sie auf der Bühne des Kolpinghauses. Im anschließenden Interview mit Videovorführung wurde deutlich, dass auch anspruchsvolle Themen wie „Die Schöpfung“ durch das Fahnenschwenken dargestellt werden können.

Wer sich immer schon gefragt hat, wer den Blumenschmuck im Ortskern, Stadlers Wäldchen und den Ort der Kulturen im Gartenschaupark pflegt, fand an diesem Abend die Antwort. Die „Schüffeltruppe“ – aktive Männer der örtlichen Vereine, die sich zusammengetan haben, um jede Woche die anfallenden Arbeiten ehrenamtlich zu erledigen.

Seit ihrem 15. Lebensjahr besucht Maren Hanswillemenke die Weltjugendtage. Der Weltjugendtag ist eine Veranstaltung der römisch-katholischen Kirche, bei der sich Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt unter einem vom Papst ausgerufenen Motto treffen, gemeinsam beten und ihren Glauben feiern. So war Maren bereits in Rom, Köln, Madrid, Rio de Janeiro und Kraukau dabei. Als Botschafterin für den Weltjugendtag ist sie im Erzbistum Paderborn unterwegs und für Interessierte ansprechbar.

Musikalisch wurde der Abend mit Klaviermusik von David Lodenkemper begleitet.

Das neue Buch von Josef Gräbener „Neuenkirchen“ und der Jahreskalnder 2017 konnten im Anschluss an dem Abend erworben werden und fand guten Absatz.

Buchvorstellung Josef Gräbener, Neuenkirchen

Buchvorstellung:

Josef Gräbener, „Zwischen Sennebach und Wapelbach - Neuenkirchen. Mehr als 900 Jahre dörfliches Leben“

 

Bericht "Die Glocke" vom 27.10.2016

 

Dörfliches Leben auf 270 Seiten liebevoll erfasst

 

Rietberg-Neuenkirchen (bv) - Als Josef Gräbener 2014 zum ersten Mal im Rietberger Stadtarchiv erschien, um für sein neuestes Werk zu recherchieren, lag bereits eine lange Forschungszeit hinter ihm. „Von da an kam er regelmäßig – an insgesamt 69 Tagen“, blickt Stadtarchivar Manfred Beine zurück.

 

Umfangreiches Werk: (v. l.) Josef Gräbener, Josef Wortmeier, Christel Becker und Manfred Beine präsentieren mit dem Buch „Zwischen Sennebach und Wapelbach - Neuenkirchen. Mehr als 900 Jahre dörfliches Leben“ die Nummer fünf der Schriftenreihe des Heimatvereins Neuenkirchen. (Bild: Vredenburg)

Die Früchte der intensiven Arbeit Gräbeners haben jüngst im Mittelpunkt einer kleinen Feierstunde im Heimatforum gestanden. Mit seinem neuesten Werk „Zwischen Sennebach und Wapelbach – Neuenkirchen. Mehr als 900 Jahre dörfliches Leben“ hat der aus dem Siegerland stammende Oberstudienrat im Ruhestand seiner Wahlheimat ein ebenso umfassend informatives wie liebevolles Porträt gewidmet. „Wir sind stolz, hiermit das fünfte Buch des Heimatvereins Neuenkirchen veröffentlichen zu können“, freut sich Vorsitzende Christel Becker. Bereits 1998 hatte Gräbener, der seit 1972 im Wapeldorf lebt und zu den Gründungsmitgliedern des Heimatvereins zählt, in Zusammenarbeit mit Martin Hamschmidt das Buch „Zwischen Not und Hoffnung“, eine Dokumentation über das Ende des Zweiten Weltkriegs in Neuenkirchen, veröffentlicht. 2003 ist sein Buch „Helfen und Heilen“, eine Dokumentation über das Gesundheitswesen in Neuenkirchen, erschienen.

„Die mit großer Souveränität und bestechender Detailfülle verwirklichte Neuerscheinung kann man wohl schon jetzt als das Hauptwerk Gräbeners betrachten“, sagte Manfred Beine in seiner Laudatio. Durch seine Werke, darunter auch eine Schrift zum hundertjährigen Bestehen der Kolpingsfamilie, sowie seine Beteiligung an der Herausgabe des „Max und Moritz“-Bändchens von Heinrich Ridder als auch der Ridder’schen „Housapotheike“, habe Gräbener sich für Neuenkirchen zu dem entwickelt, was Alwin Hamschmidt für die Stadt Rietberg geworden sei, nämlich ihr heute wichtigster Chronist undAutor.

Auf 270 Seiten berichtet Gräbener von nahezu einem ganzen Jahrtausend dörflichen Lebens. Die acht Hauptkapitel hat er mit mehr als 200 teilweise farbigen Abbildungen und Fotos illustriert. Viele davon werden erstmals veröffentlicht. Das Buch beginnt mit der Gründung des Kirchspiels Neuenkirchen und mit der Baugeschichte der Kirche St. Margareta. Gräbeners Nachforschungen nach wurde der Kirchturm aus dem Baumaterial des 1803 abgebrochenen Schosses in Rietberg errichtet. Chronologisch greift er die gräfliche Zeit, die preußische Monarchie sowie die Weltkriegsjahre auf. Beine: "Sehr kenntnisreich und anschaulich erzählt der Autor schließlich vom Wiederaufbau und wirtschaftlichen Aufschwung nach 1945". Und gerade da werde deutlich, dass Gräbener mit einer Reihe von Zeitzeugen - oft auch Leihgeber der historischen Fotos - gesprochen habe, um die besondere Atmosphäre des dörflichen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart einzufangen. Beine ist davon überzeugt, "dass dieses Buch in Neuenkirchen nachhaltig zur Identitätsstiftung und Selbstvergewisserung beitragen wird". Neuenkirchen, im Jahr 1185 erstmals als "Niggenkerken" genannt und somit eines der ältesten Kirchdörfer im Kreis Gütersloh, habe einen so verständnisvollen, wohlwollenden und sorgfältigen Erinnerer, Zuhörer, Sammler und Chronisten verdient.

Auf "so viel Lob aus so berufenem Munde" reagierte Gräbener beinahe verlegen. Das Buch habe in der Tat große Mühe gekostet, "und da ist eine solche Würdigung Balsam für die Seele". Das Lob reichte er bescheiden an Manfred Beine, Peter Wiethoff, Heiner Schoppengerd und seinen Sohn Raphael weiter, "ohne die aus dem Projekt wohl nichts geworden wäre".

 

Dorfgeschichten 2016

Bei herrlichem Sonnenschein fand der Dorfrundgang des Heimatvereins Neuenkirchen statt. 40 Personen lauschten den Dorfgeschichten, die Heimatvereinsmitglied Heinz Linnemann bei der knapp zweistündigen Dorfbegehung erzählte. Alte Zeiten wurden wieder lebendig als er in seinem kurzweiligen Vortrag das ehemalige Gemeindeleben aufzeigte. Neuenkirchen hatte in der Vergangenheit ein reges Geschäftsleben. Allein 26 Lebensmittelgeschäfte versorgten die Neuenkirchener Bewohner. Zahlreiche Handwerksbetriebe, Fuhrbetriebe und Einzelhändler waren im Ortskern angesiedelt. Neben Kirche und Gemeindehaus stellte die alte Volksschule mit Lehrerwohnung den Ortsmittelpunkt dar. Im Kolpinghaus gegenüber fand, als die Klassenräume wegen der starken Jahrgänge nicht mehr ausreichten, zeitweise der Unterricht statt. Ebenso diente nach dem Krieg, als die alliierten Offiziere die Volksschule als Quartier bezogen hatten, die Lagerhalle einer stillgelegten Schreinerei  den Schülern als Klassenraum. Zu hören war auch, dass in der Pfarrgemeinde neben dem Pastor noch zwei Vikare tätig waren. Diese wohnten in der „Alten Vikarie“ (daher der Name!), heute Jugendheim der KJG. Der interessante und amüsante Dorfrundgang fand seinen gemütlichen Abschluss im Mumpitz.

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